| Positionierung: Website-Ranking |
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Jeder möchte ganz oben in den Ergebnislistings der Suchdienste stehen,
am besten immer auf Platz eins - egal, welche Suchbegriffe eingegeben
werden.
Suchdienste, vor allem die großen wie Google oder Yahoo können
sehr viele Besucher auf Ihre Website bringen. Wenn Sie aber bei
allen Suchdiensten in den Ergebnisseiten immer auf der ersten Seite
erscheinen könnten, wäre das mit einer Lizenz
zum Gelddrucken gleichbedeutend. Warum, ist klar: In der
Regel werden nur die ersten Seiten beachtet, und wer dort zu finden
ist, erhält die meisten Besucher. Beispielsweise dürfte uns allen schwindelig werden, wenn wir erfahren würden, wie viele Besucher die Website www.tucows.com von www.altavista.com erhält. Sucht man nämlich bei www.altavista.com nach dem Begriff "shareware", wird diese Seite als erste in den Suchergebnissen angezeigt. Auch die anderen Websites, die sich auf den ersten Seiten der Suchergebnisse befinden, erhalten eine hohe Anzahl von Besuchern, denn der Begriff "shareware" wird sehr häufig gesucht. (Natürlich kann es sein, dass, wenn Sie diesen Artikel lesen, schon wieder eine andere Site auf Platz eins ist, weil der Suchdienst einen Algorithmus geändert hat, doch dazu später mehr.) Schlechter sieht es für die Websites aus, die sich auf den
Seiten 30, 300 oder gar 3.000 der Suchergebnisse befinden. Das überrascht
nicht. Wer blättert sich schon durch Hunderte von Ergebnisseiten?!
Diese Tatsache haben Webmaster schon seit den ersten Tagen des Internets erkannt, und sie haben sofort nach Methoden gesucht, wie sie ihre eigenen Seiten in den Suchergebnissen nach vorne pushen konnten. Natürlich wurden sie auch fündig. Wenn es Hackern gelingt, die Seiten des Pentagon, oder der CIA zu knacken, wird es ihnen auch gelingen, den Algorithmus zu durchleuchten, mit dem ein Suchdienst die Ergebnislistings generiert. So war es zum Beispiel früher durch einfachste Tricks möglich, die Platzierung in den Suchergebnissen zu verbessern, beispielsweise durch die tausendfache Wiederholung eines Begriffs (z. B. "shareware") am Ende der Website in schwarzer Textfarbe und auf schwarzem Hintergrund. Oder ganz simpel: Der Begriff wurde in den Meta-Tags Dutzende Male wiederholt. Oder man wandte einen anderen Trick an: Auch damals wusste man schon, dass das Thema "Sex" anzieht und in den Suchdiensten am häufigsten abgerufen wird. Also erzeugte man verschiedene HTML-Seiten, die voll gepackt waren mit Begriffen wie "Sex", "Porno" etc. und müllte die Suchdienste damit voll - immer mit dem Ziel, so Besucher anzuziehen. Diese Seiten enthielten natürlich keinen Inhalt mit dem Bezug "Sex", sondern lediglich eine automatische Weiterleitung zur Website, für die der Traffic erhöht werden sollte. Das alles aber ist Schnee von gestern. Denn natürlich haben die Suchdienste ihre Algorithmen stark verfeinert und optimiert, so dass diese Tricks nicht mehr funktionieren. Wer sich heute in den Suchergebnissen vordrängeln möchte oder genauer gesagt wer heute die Suchdienste manipulieren möchte (um nichts anderes handelt es sich herbei!), muss sich mehr einfallen lassen. |


